Responsive Web Design

Blogbeitrag: Auch für Smartphones und Tablets geeignet – Beispiele für dynamisch designte Webseiten von Non-Profit Organisationen

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D&F Academy Theater und Peace Project – Apply now!

Ich selbst war letztes Jahr Projektkoordinatorin für das Teaching Project der D&F Academy in Brewster, New York, USA. Die Akademie bietet praktische Bildungsprojekte für junge Menschen, die die Teilnehmer dazu befähigen sollen ihre eigenen Träume in die Realität umzusetzen. Unterstützt wird die Akademie bei jedem Projekt von einem sogenannten “Friend”, ein Experte auf seinem Gebiet, der den Akademie-Stipendiaten, also den “Fellows”, sein Know-how und seine Erfahrungen vermittelt.

Nun hat die D&F Academy in Hamburg ihre Projekt für das kommende Jahr veröffentlicht:

Das 12 monatige Theater Projekt startet im April 2013. 10 Wochen der Projektzeit finden in der Akademie in Hamburg statt und in den anschließenden 10 Monaten sollen die Stipendiaten ihr individuelles Projekt in ihrem eigenen Land umsetzen. Nils Daniel Finckh, Schauspieler und Regisseur, ist Friend dieses Projekts und wird die Fellows in der Phase in Hamburg begleiten und mit ihnen ein multilinguales Theaterstück schreiben und inszenieren.

Das Peace Projekt startet im Juli 2013 und geht ebenfalls über einen Projektzeitraum von 12 Monaten (inklusive 10 Wochen Projektarbeit in Hamburg). Der Friend Scilla Elworthy wurde drei mal für den Friedensnobelpreis nominiert, ist die Gründerin der Oxford Research Group und Mitglied des World Future Council und der International Task Force on Preventive Diplomacy. Gemeinsam mit Scilla Elworthy werden die Fellows eine Online-Kampagne zum Thema Friedensarbeit entwickeln und durchführen.

Weiterhin lernen alle Fellows von den Akademie Mitarbeitern und anderen eingeladenen Experten wie sie unterschiedlichste Online-Medien nutzen können, sie schreiben einen Business Plan und hören Vorträge zu Themen wie Leadership, Social Entrepreneurship und Teamwork.

Ab sofort können sich junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren aus der ganzen Welt, die Interesse an Theater, Film und Fernsehen oder an Friedensarbeit und globaler Zusammenarbeit haben, für die Projekte bewerben. Weitere Voraussetzungen sind, neben einer hohen Engagementbereitschaft, vor allem gute Englisch Kenntnisse.

Mehr Informationen zum DreamMaker Programm der D&F Academy und über den Bewerbungsprozess findet ihr auf der Akademie Webseite.

Die 10 Gebote der Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) ist gar nicht so kompliziert, wie manche sogenannten Experten es sagen. Das größte “Problem” ist wohl, dass es sehr zeitaufwendig sein kann, wenn man es richtig machen möchte.

Auf dem Blog responsiblemarketing.com wurde nun ein schöner Artikel über das Thema veröffentlicht: “The 10 Commandments of SEO” (Deutsch: “Die 10 Gebote der Suchmaschinenoptimierung”). Luke Matthews zählt zehn Punkte auf, die beachtet werden sollten, um Webseiten für unterschiedlichste Suchmaschinen zu optimieren:

  1. Du sollst nicht automatisieren oder spammen
  2. Du sollst verlinken
  3. Du sollst Texte nicht für Suchmaschinen schreiben
  4. Du sollst die besten Keywords finden
  5. Du sollst keine Links kaufen oder verkaufen
  6. Du sollst eine Sitemap haben
  7. Du sollst keine Blackhat SEO Techniken benutzen
  8. Du sollst ein Analytics-Tool verwenden
  9. Du sollst nicht nach Verlinkungen betteln
  10. Du sollst auf relevanten Seiten verlinkt werden


Alle, die ein paar simple SEO-Tipps suchen, sollten sich den Artikel unbedingt durchlesen.

Als Ergänzung für alle WordPress-Nutzer kann ich den Artikel auf dem Social Up! Blog empfehlen “WordPress SEO Checkliste”.

I:CO – Recycling gegen Gutscheine

Die Schweizer Firma I:CO hat ein neues Recycling-Konzept für Kleidung entwickelt.

Es geht ganz einfach und Einkaufsgutscheine gibt’s oben drauf: Getragenen Textilien und Schuhe sammeln, bei einem I:CO Partner abgeben, und Gutschein erhalten. Im Anschluss wird alles fachgerecht entsorgt und recycelt und so die Rohstoffe im Wiederverwertungskreislauf gehalten.

Fast jeder hat Kleidungsstücke und Schuhe, die er/sie nicht mehr trägt. Neben dem einfachen Wegwerfen, ist auf den Flohmarkt zu gehen eine Möglichkeit, sie in einen Altkleidercontainer zu werfen eine andere. Letzteres wird leider von Bedürftigen weniger genutzt als man annehmen möchte. Gespendete Altkleider haben mittlerweile einen ganz neuen Geschäftszweig in der Textilindustrie eröffnet, indem sie in die Krisengebiete der Welt verkauft werden (vgl. Artikel auf Zeit Online “Das Kilo für 1,20 Dollar – Das große Geschäft mit den Kleiderspenden aus Deutschland“).

Auch die I:Collect AG vermarktet, laut Verwaltungsrat Stephan Wiegand, tragbare Kleidung und Schuhe weltweit weiter: “Was im Moment nicht recycelt werden kann sollte zumindest weitergetragen (REWAER) oder irgendwie genutzt werden. Wenn es am Ende nur der Einsatz als Putzlappen ist (REUSE).” (www.ico-spirit.com)

Ich finde, I:CO hat einen guten Ansatz den Recycling-Kreislauf für Menschen, die nicht unbedingt immer globale Probleme vor Augen haben, mit Wert-Gutscheinen attraktiver zu gestalten. Diese Menschen wird man im ersten Schritt nicht damit überzeugen ihnen zu erklären, dass die Abgabe ihrer Kleidung gut für die Umwelt ist, sondern lockt sie zunächst mit finanziellen Anreizen. Erst im zweiten Schritt ergibt es sich dann vielleicht, dass Recycling und Umweltschutz als Themen interessant werden.

Responsive Web Design

Der Blog Nonprofit Tech 2.0: A Social Media Guide for Nonprofits hat mal wieder eine schöne Zusammenstellung von Non-Profit-Webseiten gemacht, welche besonders nutzerfreundlich sind.

“Responsive web design (often abbreviated to RWD) is defined as an approach to web design in which a designer intends to provide an optimal viewing experience — easy reading and navigation with a minimum of resizing, panning, and scrolling — across a wide range of devices (from desktop computer monitors to mobile phones).” (Quelle: Nonprofit Tech 2.0)

In dem Artikel “Three Nonprofits Pioneering Responsive Web Design” werden folgende Webseiten als Beispiele für ein gutes “responsive web design” gewählt:

Dies sind zum einen Beispiele für schöne Non-Profit-Webseiten, da alle große und oftmals emotional geladene Bilder verwenden sowie einen direkten “Call to Action” haben, also ein Aufruf mitzumachen, sei es durch Spenden oder den Besuch des Museums. Und zum anderen, sind sie “responsive”, weil alle Seiten dynamische Elemente haben. Das bedeutet, dass sich die Navigation und Texte dem Gerät anpassen auf dem sie angesehen werden. Sie sind also auch auf Smartphones und Tablets gut nutzbar.

Was die Geräte-Kompatibilität anbetrifft, gibt es auf vielen Webseiten noch einiges nachzuholen (meine eigene nicht ausgenommen). Es gibt viele positive Beispiele für Non-Profit Webseiten, die auf einem Computer-Bildschirm toll aussehen und nutzerfreundlich sind. Aber leider fehlen hier oftmals noch die dynamischen Elemente, um sie einwandfrei auf mobilen Endgeräten nutzen zu können:

betterplace

Viva con Agua

Code to Africa

Kennt ihr andere dynamische “Best-practice Non-Profits oder Social Enterprises” Webseiten?

(Featured Image: Polarisweb)